Hochzeitscheckliste, Part 1: Ein Jahr vor dem großen Tag

(April 2016) Es scheint etwas unwirklich zu klingen, aber es entspricht der Tatsache: Wer in der Hochzeits-Hochsaison heiraten möchte, tut gut daran, bereits ein Jahr im Vorfeld Location, Musik und Highlights zu organisieren – sonst könnte sich der Traum vom Wunschdatum schnell in Luft auflösen. Weitere wichtige Tipps zur Hochzeitsplanung hat LoLiMa in diesem ersten Teil der Hochzeitscheckliste zusammengestellt.

Zunächst einmal sei ein wahrer Hochzeitsprofi um Rat gefragt. Frank Matthée, der nicht nur Inhaber einer Hochzeits-Agentur ist, sondern auch regelmäßig bei der VOX-Sendung „4 Hochzeiten und eine Traumreise“ zu sehen ist, hat gegenüber der Zeitschrift Petra Folgendes im Interview gesagt, als es um den Startpunkt für die Hochzeitsplanung ging: „Generell etwa ein Jahr vorher, das hängt aber natürlich von einigen Faktoren ab. Liegt der Termin in der Hochsaison von Ende April bis Ende September, muss man frühzeitig anfangen, sonst sind die schönsten Locations ausgebucht. Außerdem sollte berücksichtigt werden, ob im In-oder Ausland gefeiert wird, wie viele Gäste kommen sollen, also wie umfangreich die Organisation wird.“ Sprich: Wenn Sie frühestens in 2017 vor den Traualter treten möchten, dann kommt Ihnen diese Hochzeitscheckliste gerade recht.

Hochzeitscheckliste: Termine, Termine, Termine stehen nun im Fokus

Wer nun glaubt, dass es reicht, den Termin beim Standesamt oder bei der Kirche anzumelden, der täuscht sich gewaltig, denn in aller Regel sollte nicht nur das Brautpaar am Hochzeitstag Zeit haben, sondern auch Familienmitglieder und Trauzeugen. Also ist hier viel Koordinationsfähigkeit gefragt. So klappt es am besten:

  • Stimmen Sie sich mit Ihrem Partner zu einem Wunschtermin ab.
  • Fragen Sie auf dem „kurzen Dienstweg“ bei den wichtigsten Gästen ab (in der Regel engste Familie und Trauzeugen), ob der Termin schon belegt oder noch frei ist.
  • Stimmen Sie den Termin mit dem Standesamt und dem Pfarramt ab. Tipp: Wer die standesamtliche und die kirchliche Trauung auf einen Tag legt, spart sich meist etwas Geld, denn sonst wird an zwei Tagen gefeiert (und häufig werden auch zwei Outfits benötigt).
  • Stimmen Sie den Termin mit der gewünschten Hochzeitslocation sowie ggf. dem Caterer ab.
  • Auch die Musik sollte frühzeitig gebucht werden – und zwar sowohl für die Trauung (falls beispielsweise ein spezieller Chor in der Kirche gewünscht ist) als auch für die Hochzeitsfeier.

Keine Sorge, diese Reihenfolge ist nicht in Stein gemeißelt, sondern kann nach den individuellen Bedürfnissen variiert werden. Wenn Sie also in der gefragtesten Hochzeitslocation im regionalen Ranking feiern möchten, tun Sie gut daran, zuerst dort einen Termin zu reservieren. Ebenso ist es, wenn Sie sich eine spezielle Band am Tag Ihrer Hochzeit wünschen.

Hochzeitscheckliste: Die Nice-to-have-Planung

Wenn Sie nach der Termin-Organisations-Odyssee noch Zeit und Lust auf Planungen haben, gibt es eine Reihe von Dingen, die Sie im nächsten halben Jahr vorbereiten könnten, um sich für die spätere, stressigere Phase etwas Luft zu verschaffen. Diese Aufgaben könnten Sie im Vorfeld erledigen:

  • Legen Sie das verfügbare Hochzeitsbudget fest. Dieser Schritt muss in jedem Fall an erster Stelle stehen, denn darauf bauen sich sowohl die Gästeliste als auch die weiteren Planungen für die Feier auf. Tipp: Rechnen Sie nur mit dem, was Sie wirklich haben. Was seitens der Gäste in die aufgestellten Briefboxen geworfen wird, können Sie nicht vorhersehen.
  • Erstellen Sie eine (vorläufige) Gästeliste. Achten Sie dabei auf eine gleichmäßige Auswahl der Gäste. Häufig entscheiden sich Paare gemeinsam dazu, Arbeitskollegen einzuladen – oder eben nicht. Das hilft, späteren Unmut zu vermeiden.
  • Organisieren Sie die beim Standesamt und in der Kirche benötigten Unterlagen (Geburtsurkunde, Taufschein u.ä.).
  • Legen Sie fest, wer Trauzeuge werden soll, wenn Sie sich Trauzeugen wünschen. Pflicht sind diese nicht. Falls Sie sich für Trauzeugen entscheiden, können diese auch mit Sonderaufgaben belegt werden, wie etwa dem Dekorieren der Tische oder dem Verteilen der Gastgeschenke.

Bildquelle: pixabay.com © 4941 (CC0 Public Domain)

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